Schwitzend zu Meisterehren

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Deutsche Meisterschaft im erlebten Aufguss: Die besten Aufgießer kommen in die Eifel-Therme

Mechernich-Firmenich – Für die Dauer von zwölf Minuten können sich Sauna-Gäste in der Eifel-Therme am zweiten September-Wochenende wieder in eine andere Welt entführen lassen. Dann nämlich ist die skandinavische Saunalandschaft des Bades an der Firmenicher Zikkurat zum fünften Mal Schauplatz der „Deutschen Meisterschaft im erlebten Sauna-Aufguss“.

An den Start gehen die besten Aufgießer aus dem ganzen Land. Nicht dabei sind hingegen die Sauna-Meister der Eifel-Therme selbst, denn als Ausrichter verzichten Betriebsleiter Jörg Schaefer und sein Team aus Neutralitätsgründen auf den Heimvorteil. Verzichten müssen die Besucher aber nicht auf die Zikkurat-Wedler: Im Rahmenprogramm der Deutschen Meisterschaft werden sie mit Showaufgüssen den Gästen einheizen.


Das Urteil der Gäste – hier bei der Wasserwertung im Vorjahr – ist mindestens so wichtig wie das der Fachjury. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Hauptwettbewerb wird wieder „Der erlebte Aufguss“ sein. Neben der hohen Kunst des Aufgießens werden hier auch die Entertainer-Qualitäten der Teilnehmer prämiert. Weil die Plätze in den Saunas begrenzt sind, bietet die Eifel-Therme die Möglichkeit, sich bestimmte Aufgüsse im Vorfeld zu reservieren. Noch bis einschließlich Mittwoch, 6. September, liegt ein Ordner im Bistro des Schwimmbads aus, in den die Saunagäste ihre Reservierung eintragen können.
Außerdem werden die Titel „Bester Wedler“ und „Bester Entertainer“ vergeben. Parallel dazu wird beim „Power-Wedeln“ derjenige ermittelt, der die höchste Windgeschwindigkeit erzielt. Dieser Wettbewerb wird als offener Wettbewerb durchgeführt, eine Anmeldung ist vor Ort möglich. „Es gibt keine Altersbegrenzung, jeder Teilnehmer kann in mehreren Versuchen seine optimale Leistung erbringen“, erläutert Jörg Schaefer.


Bei der Deutschen Meisterschaft im erlebten Aufguss dürfen sich die Sauna-Gäste wieder auf witzige Kostüme und Shows freuen. Da tritt auch schon einmal „Che Guevara“ vor sein schwitzendes Publikum. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Großen Wert legt man darauf, dass nicht nur Experten bewerten, sondern die Gäste selbst entscheiden, was ihnen am besten gefällt. Das geschieht mittels Wasserwertung: Dafür erhalten Mitglieder der Gästejury Messbecher, die sie mit Wasser füllen können. Je mehr Wasser im Becher ist, umso besser hat der Aufguss gefallen.
Die Fachjury dagegen beurteilt die gezeigten Leistungen mittels eines Bewertungsbogens. Dabei richtet sich der Blick beispielsweise auf das Zeitmanagement der Aufgießer, die Kommunikation mit dem Gast und die Wedeltechniken. Aber auch die Duftauswahl und -dosierung spielen eine Rolle. Und zu guter Letzt natürlich das Zusammenspiel aller Komponenten. „Es wird darauf geachtet, ob der Aufguss insgesamt stimmig war“, so Schaefer.

Die Deutsche Meisterschaft erstreckt sich über drei Tage: Die Vorrunde wird am Freitag/Samstag, 8./9. September durchgeführt. Das Finale findet am 10. September statt.


pp/Agentur ProfiPress



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